Gewaltfrei Lernen

 

Das Konzept des Gewaltfrei Lernen geht grundsätzlich davon aus, dass sich Konflikte und Gewalt, sowohl physische als auch psychische Gewalt unter den Schülerinnen und Schülern nicht vermeiden lassen. Ein konsequenter Umgang mit Konflikten durch die Lehrer/innen, die Mitarbeiter/innen der OGS und der Eltern wirkt daraufhin Konflikte einzuschränken. Deswegen gilt es, den richtigen Umgang mit Konflikten zu erlernen, um Streitigkeiten nicht eskalieren zu lassen. Es wird das Ziel angestrebt eine besondere Streitkultur zu entwickeln, die die Bedürfnisse und Meinungen aller Beteiligten akzeptiert.

Um eine besondere Streitkultur entstehen zu lassen setzt unser Konzept auf vier wesentliche Bereiche:

=> Präventive Maßnahmen

=> Transparente Regeln

=> Schulung von Handlungsmuster im Umgang mit Konflikten

=> Konsequenter Umgang mit eskalierten Konflikten

=> Streitschlichtung

 

Präventive Maßnahmen

Um ein gewaltfreies Miteinander anzustreben setzt unsere Schule grundsätzlich ein besonders freundliches und friedliches Miteinander innerhalb der Klassengemeinschaft. Ein respektvoller Umgang mit den Gefühlen und Meinungen anderer dient als Grundlage einer schulischen Wertegemeinschaft die wenig Raum für Ausgrenzung lässt.

Zur Umsetzung setzen wir folgende Maßnahmen zur Unterstützung ein:

=> Einüben eines freundlichen und höflichen Miteinanders

=> Gemeinschaftliche Klassenrituale (z.B. Geburtstagsrituale)

=> Unterrichtsgespräche in denen auch die Gefühlslagen einzelner berücksichtigt werden und über Gefühle frei gesprochen wird

=> Ein respektvolles Vorbild durch die Lehrerinnen und Lehrer

=> Lob und Komplimente bestimmen den Alltag

=> Besondere Lebenssituationen werden gemeinsam besprochen und empathisches Verhalten gefördert

Außerdem gestalten wir unseren Unterricht so, dass Raum vorhanden ist für:

=>Übungen zur Eigen- und Fremdwahrnehmung

=> kooperative Bewegungsspiele

=> Wut-weg Übungen

=> kooperative Arbeitsformen mit wechselnden Arbeitspartnern

=> gemeinsame Ausflüge und Unterrichtsgänge

=> Partizipation der Kinder (z.B. Klassenrat, Klassensprecher)

=> Übernahme von Verantwortung für die Klassengemeinschaft (z.B. Klassendienste)

=> Kontaktspiel, gemeinsame Entspannungsübungen

=> Einübung einer wertfreien Streitschlichtung

 

 

Die Schulordnung

Alle Kinder und Erwachsenen, die an der Horstschule lernen und arbeiten, sollen sich hier wohlfühlen.

Wir alle tragen die Verantwortung für ein friedliches Miteinander.

Wir erreichen das, wenn wir aufeinander Rücksicht nehmen, für unser Handeln Verantwortung tragen, die vereinbarten Regeln beachten und unsere Pflichten erfüllen.

Dies gilt für alle Erwachsene und Kinder, die unsere Schule besuchen oder hier arbeiten.

 

Allgemeine Verhaltensregeln

 

Wir gehen alle freundlich und fair miteinander um.

Wir verletzen niemanden mit Händen, Füßen, Worten oder Gegenständen.

Wir lachen niemanden aus.

Wir helfen uns gegenseitig.

Wir achten das Eigentum anderer und behandeln es sorgsam.

Wir gehen leise und rücksichtsvoll durch das Schulgebäude.

Wir kennen die Pausenregeln und halten sie ein.

Wir halten unsere Schule sauber.

Wir wenden bei Streit die STOPP – REGEL an und reagieren sofort, wenn andere sie benutzen.

Wir halten uns auch auf dem Schulweg an unsere Schulordnung.

 

Die Schulordnung wird im Klassenraum aufgehängt und von allen Kindern unterschrieben.

 

Außerdem haben wir uns auf folgende Pausenregeln geeinigt:

 

Pausenregeln

Erlaubt ist….

=> das Mitbringen und Tauschen von Sammelkarten

=> das Spielen mit Softbällen (nicht bei Nässe)

=> das Mitbringen von Spielzeug (außer Bällen, batteriebetriebenes Spielzeug, Knetgummi) an Freitagen

=> das Spielen auf der Wiese neben der Sporthalle

 

Nicht erlaubt ist…

=> das Verlassen des Schulgeländes.

=> das Spielen hinter der Sporthalle und an der Mauer.

=> das Stehen und Toben auf den Tischtennisplatten.

=> das Spielen mit Stöcken.

=> das Essen auf dem Schulhof und im Treppenhaus.

=> das Klettern auf Bäume und das Abreißen von Zweigen.

=> das Spielen auf der Toilette.

=> die Spaßkloppe.

=> das Spielen an der Garage und am Auto.

=> das Tragen von Kindern.

=> das Turnen an der rot-weißen Absperrung.

 

Nur wenn allen Beteiligten die Regeln des Zusammenlebens deutlich sind, kann ein gemeinsames Miteinander gelingen. Deswegen legen alle Klassen Regeln für ihre Klassengemeinschaft fest und mit allen Kindern wird unsere geltende Schulordnung besprochen.

 

Die Stoppregeln

Alle unsere Kinder lernen durch das Trainingsprogramm Gewaltfrei Lernen die Stoppregeln, diese sollen den Kindern in konkreten Konfliktsituationen Handlungsmuster aufzeigen, sich selbst zu helfen und selbstbewusst zu reagieren. Hierzu erhalten die Kindern Satzmuster, die schnell und einfach abrufbar sind. Zu den gesprochenen Stoppsätzen lernen die Kinder eine entsprechende Körperhaltung und den Stimmintonation, die der Reaktion Ausdruck verleiht und die Ernsthaftigkeit deutlich macht.

Die Stoppsätze lauten:

 „Stopp (Name)! Du schubst, (trittst…) mich nicht!“ Dabei wird dem anderen Kind stark in die Augen geblickt.

oder

 „Stopp, es reicht mir, jetzt hole ich die Aufsicht!“

 

Die Stoppregeln sind sichtbar in den Klassenräumen und im Eingangsbereich der Schule visualisiert, um die Kinder täglich an ihren Gebrauch zu erinnern.

Die Evaluation des Konzeptes hat ergeben, dass die Kinder unsere Stoppregeln häufig ignorieren, veralbern oder einfach nicht beachten. Deswegen haben wir uns dazu entschlossen, dass das Missachten der STOPP-Regeln sanktioniert wird.

Kinder, die sich nicht an die Stopp-Regel halten werden von der aktuellen Pause ausgeschlossen und müssen sich im Pausenraum anmelden. Dort erhalten sie eine Aufgabe.

 

Handlungsmuster für physische und psychische Gewalt

Die Schulung unserer Schülerinnen und Schüler beinhaltet auch die Stärkung der Schwächeren. Selbstbewusste Kinder werden weniger Opfer von Beleidigungen und Handgreiflichkeiten. In diesem Sinne üben wir mit unseren Kindern einen selbstbewussten Umgang mit Beleidigungen in verschiedenen Rollenspielen. Zum Programm gehört es auch, dass Kinder einige Selbstverteidigungsgriffe beherrschen. So kennen unsere Kinder im Laufe ihrer Schulzeit den Siegergriff, um sich aus Rangeleien leicht zu befreien.

 

Konsequenter Umgang mit Gewalt

Trotz präventiver Maßnahmen zur Vorbeugung von Gewalt ist es nicht möglich handgreifliche Konflikte zu vermeiden. Dem wollen wir durch vereinbarte und transparente Konsequenzen gegenübertreten und setzten auf ein gemeinsames Vorgehen gegen Gewalt.

Alle Lehrerinnen und Lehrer wenden folgendes Vorgehen bei Konfliktsituationen an. Zuerst wird gefragt, welcher Ärger vorgefallen ist.

 

Dabei unterscheiden wir den Ärger und den großen Ärger wie folgt:

 

Ärger:

Spucken, drängeln, lügen, schubsen, anrempeln, festhalten, wegnehmen (kurz), spontane harmlose Beleidigungen

 

Großer Ärger

Haare ziehen, beißen, Faustschläge, Steine werfen, Tritte, Bein stellen, würgen, Verletzungen der Intimsphäre, Diebstahl, Sachen verstecken, vorsätzliche Beleidigung, Anstiftung zum großen Ärger, Erpressung, Bedrohung, respektloser Umgang mit Lehrerinnen und Lehrern, mit Stöcken werfen oder schlagen

 

Ärger wird von den Kindern selbstständig gelöst, insbesondere mit der Stoppregel und der Friedensbrücke. Dazu fordert die Aufsicht die Kinder auf zur Friedensbrücke zu gehen und den Streit eigenständig zu lösen. Sollte die Aufsicht den Eindruck haben, dass die beiden streitenden Kinder hierzu nicht in der Lage sind, wendet sie selbst die Fragen der Friedensbrücke an und hilft ihnen den Streit zu lösen.

Bekommt die Aufsicht den Eindruck, dass es sich bei dem Streit um großen Ärger handelt, so wird dieser Ärger in das rote Buch eingetragen und es folgen weitere Konsequenzen. Der Streit wird zu einem späteren Zeitpunkt mit unserem Sozialarbeiter, der Aufsicht oder mit der Klassenleitung geschlichtet.

 

Unsere erzieherischen Maßnahmen gestalten sich wie folgt:

Erster Eintrag ins Rote Buch  bedeutet:

Anruf der Eltern durch die Pausenaufsicht + Aktennotiz mit Kenntnisnahme der Klassenleitung + angemessene Sanktion / Nachdenkaufgabe für den Schüler/die Schülerin

Zweiter Eintrag ins Rote Buch bedeutet:

Anruf der Eltern durch die Pausenaufsicht + Elternbrief 1 und Kenntnisnahme der Klassenleitung und Aufnahme in die Akte + angemessene Sanktion/ Nachdenkaufgabe für den Schüler/die Schülerin

Dritter Eintrag ins Rote Buch bedeutet:

Elterngespräch mit der Klassenleitung + Elternbrief 2 mit Androhung von Ordnungsmaßnahmen nach § 53 Schulgesetz + angemessene Sanktion / Nachdenkaufgabe für den Schüler/die Schülerin + Einbeziehung des Schulsozialarbeiters

Vierter Eintrag ins Rote Buch bedeutet:

Schülergespräch bei der Schulleitung + Abwägung und Vereinbarung einer geeigneten Ordnungsmaßnahme zw. Klassenleitung und Schulleitung, Telefonat der Schulleitung oder Klassenleitung mit den Eltern + Ordnungsmaßnahmen nach § 53 Schulgesetz

 

Da es auch außerhalb der Pausen zu großen Ärger kommt, wird diese Regelung auf alle Situationen (innerhalb und außerhalb des Unterrichts) und auf sonstige Schulveranstaltungen ausgeweitet.

 

Streitschlichtung an unserer Schule

An unserer Schule hat jedes Kind ein Recht darauf, dass seine Streitigkeiten geklärt werden. So unterschiedlich die Streitigkeiten sind, so unterschiedlich müssen auch die Möglichkeiten sein, einen Streit zu schlichten.

Als Hilfestellung um Streit zu lösen, gibt es an unserer Schule die Friedensbrücke. Sie hilft

allen Kindern, insbesondere bei Streit aus der Kategorie Ärger, miteinander eine Streitlösung zu finden.

Die Friedensbrücke ist wie folgt gestaltet:

 

 

Während der Phase der Streitschlichtung durchlaufen die Kinder folgende Schlichtungsschritte:

=> Die Kinder (Lehrer/in) erinnern an die Streitregeln

                                  ausreden lassen

                                  zuhören

                                  nicht beschimpfen

=> Die Kinder einigen sich, wer zuerst erzählt.

                                  Nacheinander erzählen sie, was passiert ist.

=> Jeder erzählt, wie er sich bei dem Streit gefühlt hat und versucht nachzuvollziehen, wie es dem anderen Kind ergangen ist.

=> Die Kinder äußern, was sie sich von dem Anderen wünschen und treffen eine Vereinbarung für ihr zukünftiges Verhalten.

 

Wir halten es an unserer Schule für wichtig, dass Streitigkeiten in Abhängigkeit des Gewalt- und Konfliktpotenzials selbstständig gelöst werden. Wir verfolgen das Ziel, dass die Kinder ihre Konflikte fair lösen, im gemeinsamen Miteinander respektvoll miteinander umgehen und erfahren, dass es friedliche Lösungen gibt.

 

Da jedoch häufig in den Pausen zu wenig Zeit bleibt, um alle Streitigkeiten mit der Friedensbrücke zu klären. Bestehen folgende weitere Möglichkeiten Schlichtung:

=> Streitigkeiten innerhalb der Klassengemeinschaft werden mit Streithelfern, der Klassenleitung, der Fachlehrer/in, der Sozialpädagogischen Fachkraft, des Sonderpädagogen, der Praktikanten, der FSJler/in z.B. während einer Arbeitsphase, der Frühstückspause oder nach Unterrichtsende geklärt.

=> Streitigkeiten außerhalb der Klassengemeinschaft werden durch den kurzen Weg ernstgenommen, indem Kinder zur anderen Klasse geschickt werden und dort kurz geklärt wird, wann ein klärendes Gespräch möglich ist.

=> In jeder Klasse liegen Anmeldezettel für eine Streitschlichtung bei unserem Schulsozialarbeiter, den die Kinder ausfüllen und in den Briefkasten des Sozialarbeiters werfen können.

 

Der Pausenraum

An unserer Schule gibt es einen Pausenraum mit einer Innenaufsicht. Hier treffen sich während der ersten Hofpause Kinder, die infolge von Regelmissachtung oder gewaltbereitem Verhalten auffällig waren und als Sanktion eine Nachdenkaufgabe erhalten.

Für die verschiedenen Regelmissachtungen stehen den Schülern hier Arbeitsmaterialien zur Verfügung, die Kinder dazu anregen sollen, über Verhaltensänderungen und mögliche Alternativen nachzudenken.

In diesem Raum befindet sich auch das Rote Buch und die notwendigen Briefvorlagen, so dass es der Außenaufsicht möglich und für die Kinder sichtbar ist  die Sanktionen über das Fehlverhalten eines Schülers / einer Schülerin auszusprechen und die notwendigen Schritte einzuleiten. Damit der Außenaufsicht hierfür der notwendige Zeitraum zur Verfügung steht, wurde vereinbart, dass die Innenaufsicht dann auf den Schulhof wechselt, um dort weiterhin die Aufsichtspflicht zu gewährleisten.

In der zweiten Pause haben an unserer Schule alle Kinder ein Recht auf Bewegungszeit.

 

Einbezug der Schulsozialarbeit

Montags und mittwochs ist unser Schulsozialarbeiter an unserer Schule tätig. Er begleitet die Pause und ermöglicht es unseren Dritt-und Viertklässlern sich auch auf unserem Bolzplatz hinter der Turnhalle aufzuhalten. Bei seiner Anwesenheit dürfen die Drittklässler am Montag und die Viertklässler am Mittwoch dort in der ersten großen Pause spielen, so erweitern wir den Freiraum der Schülerinnen und Schüler und hoffen, dass dadurch auch Streitigkeiten während des Fußballspieles nachlassen.

 

Im Rahmen der Streitschlichtung nimmt unser Schulsozialarbeiter eine wichtige Rolle ein.

Kinder, die mehrere Einträge ins rote Buch bekommen haben, reflektieren zusätzlich mit unserem Sozialarbeiter ihr Verhalten.

Hierbei erhalten sie die Gelegenheit, ihre Sicht des Streites noch einmal darzustellen, sich andere Handlungsmuster zu überlegen und sich falls noch nicht geschehen, Gedanken über eine Wiedergutmachung zu machen.

Unserer Sozialarbeiter hilft den Kindern auch, die Perspektive des anderen Kindes zu verstehen und setzt gegebenenfalls Förderschwerpunkte hinsichtlich der emotionalen und sozialen Entwicklung des Kindes.

 

Im Rahmen einer AG bietet unser Schulsozialarbeiter eine Förderung der emotionalen und sozialen Kompetenzen für Kinder an, die in diesen Bereich noch Entwicklungsfortschritte vollziehen müssen. Er wird in diesem Bereich durch unseren Sonderpädagogen unterstützt, der auch in der regulären Unterrichtsarbeit hierfür Angebote insbesondere für unsere Kinder mit Förderschwerpunkt im Bereich emotionale-soziale Entwicklung macht.

 

Einbeziehung der Eltern

Das Konzept „Gewaltfrei Lernen“ setzt auf eine große Akzeptanz in der Elternschaft.

Deswegen ist es uns wichtig, dass die Eltern über unser Konzept informiert sind und uns im Elternhaus durch weitere erzieherische Maßnahmen unterstützen. In regelmäßigen Evaluationen und den damit verbundenen Befragungen der Eltern versuchen wir Anregungen und Kritik der Eltern aufzunehmen.

Folgende Informationen erhalten unsere Eltern über unser Konzept:

=> Im Infoheft der Eltern unserer Schulanfänger findet sich eine Übersicht mit allen wichtigen Eckpunkten des Konzeptes

=> Im Rahmen des zweiten Elternabends des ersten Schuljahres wird den Eltern das Konzept vorgestellt, so dass sie Fragen zu dem Konzept stellen können.

=> Am Tag der offenen Tür werden erste Informationen über das Konzept gegeben.

=> Durch die Einrichtung des Projekttages werden auch die Eltern regelmäßig an das Konzept erinnert.

=> Auf unserer Homepage wird unser Konzept der Öffentlichkeit aufgezeigt.

 

Wie bereits dargestellt, werden die Eltern unserer Schule bei großem Ärger ihrer Kinder einbezogen, um auch im Elternhaus auf das Verhalten Einfluss zu nehmen.

Bei mehreren Vorfällen werden die Eltern zu Gesprächen eingeladen, um gemeinsam ein weiteres erzieherisches Vorgehen zu erörtern.

Für die Eltern unserer neu zugewanderten Kinder wurden die Elterninformation sprachlich stark reduziert und für sie verständlich aufbereitet.

 

Einbeziehung in die Unterrichtsarbeit

Damit eine Kontinuität unseres Konzeptes gewährleistet ist, setzen wir auf folgende regelmäßige Unterrichtsinhalte:

 

Gewaltfrei Lernen-Stunde

Einmal im Monat findet in jeder Klasse eine Stunde zum Gewaltfrei Lernen statt. Die /der Klassenlehrer/in sucht sich aus dem Konzept von Sybille Wanders einen Themenschwerpunkt, den er/sie  in dieser Stunde thematisiert. Diese Stunde kann / soll auch dazu dienen, fiktive Streitfälle mit der Friedensbrücke schlichten zu üben oder die Stoppregeln zu wiederholen.

Jedes Jahr findet an unserer Schule ein Projekttag zum Gewaltfrei Lernen statt.

Dabei sollen die Stoppregeln, die Friedensbrücke und die Unterscheidung von Ärger und großen Ärgern erneut thematisiert werden. Zusätzlich sollen die gelernten Handlungsmuster des Trainings noch einmal wiederholt werden.

 

Folgendes Gewaltfrei Lernen-Themen sind angedacht:

=> Streitregeln

=> Übungen zu Stoppregeln

=> Friedensbrücke

=> Ärger und großer Ärger und die dazugehörigen Konsequenzen

=> Reaktionsübung Anrempeln

=> Konflikte vorbeugen Starker Elefant

=> Konflikte vorbeugen 3 Möglichkeiten zu helfen

=> Reaktionsübung gegenüber Festhalten (Gorillagriff, Siegergriff)

=> Reaktionsübung stolz weitergehen

=> Fairness Regeln - Freunde gewinnen

=> Kooperative Übung Roboter bauen

=> Kooperative Übung Buchstaben bauen

=> Laufspiele ohne Anrempeln

=> Wut-weg-Spiele

=> Ringen und Raufen

=> Wiedergutmachungssammlung erstellen für die Klasse

=> Gefühle

=> Kontaktspiel Zeichen auf dem Rücken

=> Kontaktspiel Bleib ernst

=> Kontaktspiel Schüttel den Ärger ab!

=> Kontaktspiel Den Wurm umdrehen

=> Grifflösetechniken

=> Übungen zum selbstständigen Umgang mit der Friedensbrücke

=> Mobbing

 

Die neuen ersten Schuljahre werden nach den Herbstferien mit dem Gewaltfrei-Lernen-Konzept vertraut gemacht. Die Schulung unserer Erstklässler übernimmt ein Mitglied des Kollegiums.

 

 

 Projekte aus den Klassen

 Am Weltfriedenstag 2017 hat sich die 2b viele Gedanken über ein friedliches Miteinander gemacht.

 

Am Weltfriedenstag 2016 hat die Klasse 1a eine große Friedenstaube gebastelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Projekttag am 21.9.2017 zum Thema "Gewaltfrei Lernen" hat die Klasse 4a eine Friedenskiste gestaltet. Alle Kinder haben Wörter und Sätze gesucht, die ein friedvolles Miteinander beschreiben. Anschließend haben sie ein Friedensnetz gespannt, welches alle Kinder miteinander verbunden hat. Dabei haben die Kinder der Klasse ihre Vorsätze für den friedlichen Umgang miteinander bekundet. Das war ein tolles Gemeinschaftsgefühl! Für die Zukunft haben die Kinder sich vorgenommen, ihre Streitigkeiten verstärkt selbstständig mit Hilfe der Friedensbrücke zu klären. Rink-Funke

  

   

 Die Klasse 3a führte in den ersten beiden Stunden eine Einheit zum Thema "Ringen und Kämpfen - aber fair" in der Turnhalle durch. Dabei wurden verschiedene Elemente dieses Bereiches wiederholt und zum Spiel "Mattenkönig" verbindliche Regeln aufgestellt, die im Anschluss verschriftlicht wurden.

Im Klassenraum wurde die Vorgehensweise im Umgang mit der STOPP-Regel wiederholt. In kleinen Rollenspielen hatten die Kinder die Gelegenheit, diese auszuprobieren. Maiwald