Deutsch

 

Aufgabe des Deutschunterrichts in der Grundschule ist es, den Schülern eine grundlegende sprachliche Bildung zu vermitteln, damit sie in gegenwärtigen und zukünftigen Lebenssituationen handlungsfähig sind. Die Beherrschung der deutschen Sprache ist für alle Kinder Grundlage für ihren Schulerfolg, denn Sprache ist in allen Fächern Medium des Lernens.

Daher ist es ein vorrangiges Ziel, die Kinder zu bewusstem Sprachhandeln zu ermutigen und damit die Freude am Umgang mit Sprache zu wecken.

Das Fach Deutsch wird im Lehrplan in folgende Bereiche strukturiert:

- Sprechen und Zuhören

- Schreiben

- Lesen – mit Texten und Medien umgehen

- Sprache und Sprachgebrauch untersuchen

Im Sinne eines integrativen Sprachunterrichtes werden diese Bereiche eingebettet in

Themeneinheiten, die fächerverbindend oder übergreifend unterrichtet werden.

Dabei arbeitet unsere Schule mit dem Lehrwerk „Bausteine“ in den Regelklassen und dem Lehrwerk „der, die, das“ in den Willkommensklassen.

Das Lesen und Schreiben wird zunächst unter zu Hilfenahme einer Anlauttabelle erlernt, dabei steht das lautgetreue Schreiben aus unterschiedlichen Anlässen in dem Mittelpunkt. Ergänzend dazu werden die Buchstaben einzeln erlernt und im Laufe des ersten Schuljahres ein Minimalwortschatz erarbeitet.

Dabei werden bereits im ersten Schuljahr erste einfache Rechtschreibregeln erlernt wie z.B. die Schreibung „er“ oder "el" am Wortende.

Ergänzend zum Lehrwerk „Bausteine“ werden die sogenannten „Indianerhefte“ bzw. „Lies mal Hefte“ zum Üben des sinnerfassenden Lesens eingesetzt.

Das Wörterbuchtraining wird mit dem Bausteine Wörterbuch ab der Klasse 2 eingeübt und ergänzt den Rechtschreiblernprozess.

Als verbundene Schrift wurde bisher die Lateinische Ausgangsschrift mit den Kindern der Klasse 2 eingeübt. Seit dem Schuljahr 2018/19 erlernen unsere Schülerinnen und Schüler eine verbundene Schrift im Sinne des Konzeptes der Grundschrift.

An unserer Schule findet in jedem Jahrgang wöchentlich eine Leserechtschreibstunde für leistungsschwache Kinder, insbesondere auch für Kinder mit LRS, statt.

 

Das Lesen nimmt an unserer Schule einen großen Stellenwert ein.

Ab der Klasse 2 haben die Kinder wöchentlich eine Lesestunde in unserer Schülerbücherei.

 

 

 

 

Leistungsbewertung im Fach Deutsch

Die Note für das Fach Deutsch setzt sich aus den Teilnoten für die Bereiche:

=> Sprachgebrauch

=> Rechtschreiben

=> Lesen

zusammen.

Um einheitliche Bewertungskriterien zu gewährleisten, hat die Lehrerkonferenz Vereinbarungen zur Leistungsbewertung für die Teilbereiche und die Bildung der Gesamtnote im Fach Deutsch beschlossen.

 

Sprachgebrauch

Grundlage der Beurteilung in der Schuleingangsphase und in den Klassen 3 und 4 sind alle von den Schülerinnen und Schülern im Unterricht selbst erbrachten mündlichen und schriftlichen Leistungen.

Bewertungskriterien sind hierbei:

=> die Ausdrucks- und Darstellungsfähigkeit des Kindes und seine situations- und rollenangemessene Kommunikation beim mündlichen Sprachhandeln

=> die Fähigkeit des Kindes selbst verfasste Texte sprachlich ansprechend, angemessen und grammatikalisch korrekt zu gestalten

 

Von Beginn an werden die Schüler behutsam an das Verfassen von freien und angeleiteten Texten herangeführt.

Ab dem 3. Schuljahr plant, schreibt und überarbeitet jedes Kind mindestens zwei gebundene Texte, die nach den vorgegebener zuvor mit den Schüler erarbeiteten Kriterien geprüft und bewertet werden. Die Fachlehrer/innen der einzelnen Jahrgangsstufen einigen sich dabei auf bestimmte Textsorten.

 

Grundlegende Fähigkeiten und Kenntnisse zur Leistungsbewertung in der Schuleingangsphase:

=> sich sprachlich verständlich und themenbezogen äußern

=> sich an Gesprächsregeln halten

=> flüssig in Druckschrift schreiben

=> Texte unter Anleitung verfassen und überarbeiten

=> eigene Texte verständlich aufschreiben

=> Sinn und Funktion sprachlicher Mitteilungen erkennen und darüber sprechen    (z. B. in Briefen, Einkaufslisten)

=> an Wörtern, Sätzen und Texten arbeiten

 

Grundlegende Fähigkeiten und Kenntnisse zur Leistungsbewertung in den Klassen 3 und 4:

=> Präsentation von Lernergebnissen, Gruppenarbeiten und Lernplakaten

=> Freies und gebundenes Erzählen

=> Formulieren vollständiger und grammatikalisch richtiger Sätze

=> Verwenden treffender Nomen, Verben und Adjektive

=> Vermeiden von Wortwiederholungen

=> Wechseln von Satzanfängen

=> Beachten der Erzählzeit und der Personalform

=> flüssiges Schreiben in lesbarer verbundener Handschrift

 

Die Schüler müssen wissen, welche Kriterien in die Beurteilung einfließen. Die Benotung des Textes erfolgt erst nach der Überarbeitung.

Die Rechtschreibung hat keinen Einfluss auf die Benotung des Textes, wird mit den Schülerinnen und Schülern aber reflektiert und geht in die Rechtschreibnote ein.

 

 

Bewertungskriterien auf dem Zeugnis der Klasse 1

…beteiligt sich motiviert und interessiert am Deutschunterricht.

…hört aufmerksam zu.

...beteiligt sich an Gesprächen

…bildet grammatisch vollständige Sätze.

…erzählt zusammenhängend, verständlich und folgerichtig.

…hält Wortgrenzen ein.

…erkennt Satzgrenzen.

…kennt Fachbegriffe (z.B. Buchstabe-Laut, Silbe, Wort…)

…schreibt eigene Sätze verständlich auf.

 

Bewertungskriterien auf dem Zeugnis Klasse 2

…beteiligt sich motiviert und interessiert am Deutschunterricht.

…hört aufmerksam zu.

…beteiligt sich an Gesprächen

…bildet grammatisch vollständige Sätze.

…erzählt zusammenhängend, verständlich und folgerichtig.

…kennt Fachbegriffe (z.B. Buchstabe-Laut, Silbe, Wort…)

…legt Wortsammlungen an.

…nutzt Wortsammlungen zum Schreiben eigener Texte.

…nutzt unterschiedliche Satzanfänge beim Schreiben eigener Texte.

…schreibt eigene Texte verständlich (Satzgrenzen) auf.

…schreibt Texte nach Vorgaben verständlich auf.

 

Bewertungskriterien auf dem Zeugnis Klasse 3

…beteiligt sich motiviert und interessiert am Deutschunterricht

…hört anderen aktiv zu.

…formuliert eigene Beiträge (z.B. Ideen, Meinungen) situationsangemessen

…spricht in grammatikalischen vollständigen Sätzen und verwendet Fachbegriffe.

…verwendet einen angemessenen Wortschatz.

…wendet erlernte Fachbegriffe auf der Wort-, Satz-, und Textebebene (z.B. Wortarten, Zeitformen, Satzzeichen,…) an.

…untersucht Schreibweisen hinsichtlich rechtschriftlicher / grammatischer Regeln.

 

 

Rechtschreibung

Zur Beurteilung der Rechtschreibleistung dient der im Lehrwerk „Bausteine“ vorgegebene Grundwortschatz bzw. Themenwortschatz.

Die Rechtschreibleistung zeigt sich in Abschreibübungen, in ungebundenen und gebundenen selbstverfassten Texten, in Schreibübungen von Lernwörtern sowie in der Wörterbucharbeit.

 

Überprüfung der Rechtschreibleistungen in Jahrgangsstufe 1 und im 1. Halbjahr der Jahrgangsstufe 2

Um die Schüler individuell fördern zu können, ist es wichtig, ihren Entwicklungsstand und Lernfortschritt gezielt zu beobachten.

Zur Feststellung des individuellen Lernfortschritts werden in der 1. Jahrgangsstufe und im 1. Halbjahr der 2. Jahrgangsstufe kurze zum Teil auch differenzierte Diagnosearbeiten durchgeführt. Diese werden mit Kommentaren versehen, die den Schüler ermutigen, sein Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken und zur Verbesserung der Lernleistung, z. B. durch Aufzeigen von Fördermaßnahmen, beitragen.

Es können hierbei folgende Lernziele beobachtet und bewertet werden:

=> Der Schüler / die Schülerin kennt die eingeführten Laut- Buchstaben- Beziehungen und kann diese sowohl akustisch als auch visuell identifizieren.

=> Der Schüler / die Schülerin kann Wörter in Silben aufteilen.

=> Der Schüler / die Schülerin schreibt vorwiegend lautorientiert.

=> Der Schüler / die Schülerin schreibt in Annäherung an normgerechte Schreibung.

=> Der Schüler / die Schülerin erkennt Wortgrenzen und hält sie ein.

=> Der Schüler / die Schülerin schreibt flüssig und formklar.

=> Der Schüler / die Schülerin kann Reimwörter zuordnen.

=> Der Schüler / die Schülerin kann Satzteile zu sinnvollen Sätzen verbinden.

 

Überprüfung der Rechtschreibleistungen im 2. Halbjahr der Jahrgangsstufe 2

In die Bewertung der Rechtschreibleistungen fließen z.B. folgende Kriterien ein:

=> Schreiben bekannter und unbekannter Texte mit überwiegend lautgetreuen Wörtern

=> Abschreibtechniken

=> Anwenden von Rechtschreibstrategien

=> Anwenden erster Rechtschreibmuster

=> Nachschlagen in Wörterlisten bzw. im Wörterbuch

 

Wir überprüfen diese Kompetenzen durch mindestens drei jahrgangsgleiche Lernzielkontrollen pro Halbjahr.

 

Überprüfung der Rechtschreibleistungen in den Jahrgangsstufen 3 und 4

In die Bewertung der Rechtschreibleistungen fließen z.B. folgende Kriterien ein:

=> methodisch sinnvolles Abschreiben

=> Schreiben bekannter und unbekannter Texte mit Wörtern des Grundwortschatzes

=> verwenden von Rechtschreibstrategien zum normgerechten Schreiben

=> anwenden grundlegender Rechtschreibregeln

=> Einsatz von Hilfsmitteln (Wörterbuch, Rechtschreibhilfe des PC etc.)

 

Wir überprüfen diese Kompetenzen durch mindestens drei jahrgangsgleiche Lernzielkontrollen pro Halbjahr.

 

Bewertungskriterien auf dem Zeugnis Klasse 1

...schreibt alle gelernten Buchstaben

...kennt alle Buchstaben und die dazugehörigen Laute und kann sie schreiben

…erkennt die Silbenstruktur von Wörtern.

…schreibt kurze Texte fehlerfrei ab.

…schreibt eigene Sätze verständlich (Wortgrenzen, lautgetreu) auf

 

Bewertungskriterien auf dem Zeugnis Klasse 2

…schreibt Texte methodisch richtig und fehlerfrei ab.

…schreibt eigene Texte verständlich (Satzgrenzen) auf.

…schreibt Texte nach Vorgaben verständlich auf.

...schreibt flüssig und formklar.

…schlägt Wörter im Wörterbuch nach

 

Bewertungskriterien auf dem Zeugnis Klasse 3

...schreibt Texte methodisch sinnvoll und fehlerfrei ab.

…verfasst verschiedene Textsorten Kriterien geleitet.

…nutzt Überarbeitungsmöglichkeiten (z.B. Kriterien)

...schreibt flüssig und lesbar.

...verwendet Rechtschreibhilfen (z.B.Wörterbuch)

…beachtet erlernte Rechtschreibregeln.

 

 

Lesen

Wesentliche Inhalte des Deutschunterrichts sind die Entwicklung und Förderung der Lesemotivation, der Lesefertigkeit und des Leseverständnisses, die Literaturerziehung sowie die Reflexion von Texten und Medien und den Austausch darüber.

 

Grundsätzliche Fähigkeiten und Kenntnisse zur Leistungsbewertung am Ende der Schuleingangsphase

=> Der Schüler / die Schülerin beherrscht die Lesetechnik.

=> Der Schüler / die Schülerin liest kurze, unbekannte Texte selbstständig und sinnerfassend.

=> Der Schüler / die Schülerin erliest und erfasst kurze Arbeitsaufträge.

=> Der Schüler / die Schülerin liest kurze Texte fließend vor.

=> Der Schüler / die Schülerin beantwortet Fragen zu einem Text.

=> Der Schüler / die Schülerin trägt kurze Texte auswendig vor.

 

Grundsätzliche Fähigkeiten und Kenntnisse zur Leistungsbewertung in den Jahrgangsstufen 3 und 4

=> Der Schüler / die Schülerin liest unbekannte Texte flüssig vor.

=> Der Schüler / die Schülerin erliest und erfasst längere schriftliche Arbeitsaufträge.

=> Der Schüler / die Schülerin entnimmt gezielt Informationen aus unbekannten Texten und gibt sie wieder.

=> Der Schüler / die Schülerin erfasst zentrale Aussagen eines Textes und gibt sie wieder.

=> Der Schüler/ die Schülerin kann betont vorlesen und Texte sprechend gestalten.

=> Der Schüler / die Schülerin nutzt Strategien zur Orientierung in einem Text (unterstreichen, Stichwörter sammeln, nachfragen, nachschlagen etc.)

 

Bewertungskriterien auf dem Zeugnis der Klasse 1

…liest Arbeitsaufträge und kann sie umsetzen

…trägt kurze Texte (z.B. Gedichte, Lied,…) auswendig vor.

...erfasst den Sinn von Wörtern/kurzen Sätzen

…liest bekannte Texte vor.

 

Bewertungskriterien auf dem Zeugnis der Klasse 2

…erliest Arbeitsaufträge und setzt sie selbständig um.

…trägt Texte (z.B. Gedichte, Lied,…) auswendig vor.

...liest altersgemäße Texte flüssig und betont vor.

…liest altersgemäße Texte und beantwortet Fragen dazu

…liest altersgemäße Texte flüssig und betont vor

 

Bewertungskriterien auf dem Zeugnis der Klasse 3

…versteht Arbeitsaufträge und handelt selbständig danach.

...liest altersgemäße Texte flüssig und betont vor.

…liest altersgemäße Texte flüssig und betont vor

…erfasst Kernaussagen eines Textes und gibt sie zusammenfassend wieder.

...findet in Texten (Lexika, Sachbuch, Suchmaschinen,…) gezielt Informationen (z.B. Schlüsselwörter,…)

...nutzt Lesestrategien

 

Überprüfung der Leseleistungen in der Schuleingangsphase bzw. in den Jahrgangsstufen 3 und 4

Neben der Beobachtung der Leseleistung im Unterrichtsalltag überprüfen wir regelmäßig die Lesefähigkeiten der Schüler durch Lesetests, mindestens zwei pro Halbjahr. Diese werden in Form des Multiple- Choice- Verfahrens, oder als Textfragen, die selbstständig, schriftlich beantwortet werden müssen, durchgeführt. Die Rückmeldung erfolgt nach einer  prozentualen Gewichtung.      

 

Allgemeine Hinweise zur Leistungsbewertung im Fach Deutsch 

Auf dem Zeugnis erscheinen im Bereich Deutsch in den Jahrgängen 2-4 insgesamt vier Noten

=> Rechtschreiben

=> Lesen

=> Sprachgebrauch (mündlich und schriftlich-)

=> Deutsch (als Gesamtnote)

Die Gesamtnote wird wie folgt gewichtet:

 

 

Unterrichtsvorhaben

 

Erstes Zeitunglesen im Unterricht

Die Klassen der vierten Klassen nehmen regelmäßig am Zeitungsprojekt Mediencampus teil.

Bundesweiter Vorlesetag

Die Klasse 4a arbeitete am Vorlesetag mit Geschichten von Ursula Wölfel. Die Geschichten sind lustig und gut differenzierbar.



 

Wir kneten Buchstaben!